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  • Wie kann ich FaceTime zwischen Android und iPhone nutzen?
  • Ist es nicht möglich, „Mein iPhone suchen“ zu deaktivieren? Vier Schritte zur Behebung des Problems
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Wie Kinder die iPhone-Kindersicherung umgehen – und wie Sie das verhindern

Wayne Update am Sep 11, 2026 Abgelegt unter: iOS Parental

Sie haben eine Stunde damit verbracht, auf dem iPhone Ihres Kindes die Bildschirmzeit einzurichten. Danach waren Sie erst einmal beruhigt.

Doch kaum hatten Sie Ihrem Kind das iPhone gegeben, fand es einen Weg, die Beschränkungen zu umgehen. Das passiert häufiger, als Sie vielleicht denken.

Eine aktuelle Umfrage ergab, dass über 60 % der Kinder bereits Kindersicherungen umgehen konnten. Auf YouTube, Reddit und in anderen Communitys tauschen sie solche Tricks begeistert aus. Einige YouTube-Anleitungen zu diesem Thema wurden 11 Millionen Mal aufgerufen.

Die gute Nachricht: Die meisten Umgehungsmethoden und Schlupflöcher lassen sich schließen, wenn Sie genau wissen, wo Sie suchen müssen.

  • Die häufigsten Umgehungsmethoden und passende Lösungen
  • Mythen widerlegt: Was Kinder für wirksam halten (aber nicht funktioniert)
  • Warum lässt sich Apples Bildschirmzeit so leicht umgehen?
  • Was tun, wenn die Bildschirmzeit nicht ausreicht?

Warum versuchen Kinder, die Kindersicherung zu umgehen?

Viele Eltern nehmen an, dass Kinder die Kindersicherung umgehen, weil sie ungezogen, rebellisch oder ungehorsam sind. Tatsächlich wünschen sich viele Kinder einfach mehr Freiheit.

Unerfüllte Bedürfnisse: Stellen Sie sich vor, ein App-Limit unterbricht Ihr Kind mitten in einem Spiel oder Gespräch. Es möchte lediglich die Runde zu Ende spielen oder noch auf eine Nachricht antworten. Deshalb sucht es nach einem Schlupfloch, das ihm ein paar zusätzliche Minuten verschafft.

Gruppendruck: Die meisten Jugendlichen nutzen soziale Medien, Spiele und Messaging-Apps. Ein Verbot oder eine Begrenzung kann ihnen das Gefühl geben, bei Gesprächen und in ihrem Freundeskreis ausgeschlossen zu sein oder den Anschluss zu verlieren.

Wunsch nach Selbstständigkeit: Mit zunehmendem Alter streben Kinder ganz natürlich nach mehr Unabhängigkeit und entwickeln das Bedürfnis nach Selbstbestimmung. Viele Jugendliche sind außerdem ehrlich überzeugt: „Ich kann meine Bildschirmzeit selbst regeln.“

Gefühl übermäßiger Einschränkung: Wenn Regeln zu streng oder nicht nachvollziehbar erscheinen, versuchen Kinder möglicherweise, durch das Umgehen der Regeln wieder ein Gefühl von Kontrolle zu gewinnen.

Die häufigsten Umgehungsmethoden und passende Lösungen

Im Folgenden erfahren Sie, mit welchen Tricks Ihre Kinder möglicherweise die Bildschirmzeit auf dem iPhone umgehen und wie Sie das verhindern können.

*Wir haben diese Methoden aus Diskussionen auf Reddit, in der Apple Community und aus Videoanleitungen zusammengetragen. Außerdem haben wir sie selbst getestet, um zu prüfen, wie sie funktionieren und wie Eltern sie verhindern können.

1Zu einem anderen Apple-Account wechseln

Die Beschränkungen der Bildschirmzeit sind an den Apple-Account gebunden. Meldet sich Ihr Kind also von seinem verwalteten Account ab oder mit einer anderen Apple-ID an, gelten die von Ihnen eingerichteten Kindersicherungen nicht mehr.

Da Apple Eltern nicht standardmäßig dazu auffordert, einen Bildschirmzeit-Code festzulegen, können sich Kinder meist problemlos abmelden und die Beschränkungen so umgehen.

So beheben Sie das Problem

Einen Bildschirmzeit-Code festlegen

  1. Öffnen Sie auf Ihrem iPhone „Einstellungen > Bildschirmzeit“.
  2. Scrollen Sie nach unten zum Profil Ihres Kindes.
  3. Wählen Sie „Bildschirmzeit verwalten > Bildschirmzeiteinstellungen sperren“.
  4. Erstellen Sie einen vierstelligen Code.
  5. Achten Sie darauf, dass sich der Code vom Entsperrcode des iPhones unterscheidet. Andernfalls kann Ihr Kind ihn leicht erraten.
Bildschirmzeit-Code festlegen

Dadurch ist die Abmeldeoption aufgrund der Beschränkungen nicht mehr verfügbar.

Accountänderungen verhindern

  1. Öffnen Sie „Einstellungen > Bildschirmzeit > [Name Ihres Kindes]“.
  2. Öffnen Sie „Beschränkungen“.
  3. Tippen Sie unter „ÄNDERUNGEN ZULASSEN“ auf „Accounts“.
  4. Wählen Sie dafür „Nicht erlauben“.
Änderungen am Apple-Account deaktivieren

Anschließend wird der Apple-Account Ihres Kindes in den Einstellungen ausgegraut und ist damit nicht mehr zugänglich.

2Die Schaltfläche „Limit ignorieren“ ausnutzen

Apple bietet die Option „Limit ignorieren“, damit Nutzer flexibel reagieren können, wenn ein App-Limit oder die Auszeit erreicht ist. Ohne Bildschirmzeit-Code können Kinder jedoch „Limit ignorieren“ verwenden und die App für den Rest des Tages weiternutzen.

So beheben Sie das Problem

Die Schaltfläche „Limit ignorieren“ entfernen

  1. Öffnen Sie auf Ihrem iPhone „Einstellungen > Bildschirmzeit“.
  2. Scrollen Sie nach unten zum Profil Ihres Kindes.
  3. Wählen Sie „Bildschirmzeit verwalten > Bildschirmzeiteinstellungen sperren“.
  4. Erstellen Sie einen vierstelligen Code.
  5. Achten Sie darauf, dass sich der Code vom Entsperrcode des iPhones unterscheidet. Andernfalls kann Ihr Kind ihn leicht erraten.
Am Ende des Limits blockieren

⚠️ Selbst wenn „Limit ignorieren“ deaktiviert ist, kann Ihr Kind die gesperrte App noch eine weitere Minute verwenden. Diese Möglichkeit wurde von Apple absichtlich vorgesehen.

Was passiert, wenn Sie am Ende des Limits blockieren?

3Alle Einstellungen zurücksetzen und löschen

Ist kein Bildschirmzeit-Code festgelegt, kann Ihr Kind das verwaltete iPhone auf die Werkseinstellungen zurücksetzen. Dabei werden sämtliche Bildschirmzeit-Beschränkungen, „Wo ist?“, App-Daten und Einstellungen gelöscht.

So beheben Sie das Problem

Einen Bildschirmzeit-Code festlegen

Dann verlangt das Gerät jedes Mal die Eingabe des Codes, wenn Ihr Kind versucht, die iPhone-Einstellungen zu löschen.

Verhindern, dass ein Kind das iPhone zurücksetzt

Wenn Ihr Kind allerdings so weit geht, sein iPhone vollständig zu löschen, um Beschränkungen zu umgehen, ist möglicherweise ein ernstes Gespräch angebracht. Prüfen Sie dabei auch, ob Ihre bestehenden Regeln angemessen sind.

4Standortfreigabe oder „Wo ist?“ deaktivieren

Genau wie die Bildschirmzeit-Beschränkungen lässt sich auch die Familien-Standortverfolgung eines iPhones von Kindern leicht umgehen.

Obwohl Apple den Standort des Kindes automatisch mit dem Account der Eltern teilt, kann das Kind die Ortungsdienste oder die Standortfreigabe ausschalten beziehungsweise „Wo ist?“ deaktivieren. Sein Standort lässt sich dann nicht mehr verfolgen.

So beheben Sie das Problem

Änderungen an den Ortungsdiensten in der Bildschirmzeit sperren

  1. Öffnen Sie auf dem Gerät Ihres Kindes „Einstellungen > Bildschirmzeit > Beschränkungen“.
  2. Stellen Sie unter „Datenschutz“ bei „Ortungsdienste“ und „Standort teilen“ die Option „Änderungen nicht erlauben“ ein.
Standortänderungen nicht erlauben

5Das iPhone neu starten, um ein kurzes Zeitfenster zu nutzen

Laut den Erfahrungsberichten einiger Eltern gibt es nach einem Neustart des iPhones ein etwa 30 bis 60 Sekunden langes Zeitfenster, während iOS und die Bildschirmzeit-Beschränkungen geladen werden. In dieser kurzen Phase sind alle gesperrten Apps zugänglich.

Hat Ihr Kind sein Tageslimit erreicht, kann es das iPhone einfach aus- und wieder einschalten und dieses neue Zeitfenster zur weiteren Nutzung ausnutzen.

So beheben Sie das Problem

Derzeit gibt es dafür keine vollständige systemeigene Lösung. Selbst wenn der Trick funktioniert, verschafft das Schlupfloch dem Kind nach dem Neustart meist nur etwa 30 Sekunden Zugriff. Das reicht kaum aus, um eine Mitteilung zu prüfen.

6Das Gerät der Eltern verwenden, um Beschränkungen zu ändern

Überlegen Sie genau: Kann Ihr Kind Ihr iPhone entsperren und darauf zugreifen? Falls ja, könnte es Ihr iPhone nehmen und die Kindersicherung ändern oder entfernen, während Sie das Abendessen zubereiten oder duschen.

Da sich die Bildschirmzeit-Beschränkungen von Ihrem Gerät aus verwalten lassen, wird dieser Komfort zugleich zu einem Schlupfloch.

So beheben Sie das Problem

  • Ändern Sie den Entsperrcode Ihres iPhones, damit Ihr Kind ihn nicht so leicht entsperren kann.
  • Lassen Sie Ihr iPhone nicht unbeaufsichtigt liegen.
  • Prüfen Sie die Bildschirmzeit-Berichte und -Einstellungen regelmäßig auf unerwartete Änderungen.

7Ein altes Gerät oder das Gerät eines Freundes verwenden

Eine Untersuchung von FamilyBond aus dem Jahr 2026 ergab, dass von Schulen ausgegebene Laptops und Tablets für Kinder die wichtigste Möglichkeit darstellen, die Kindersicherung zu Hause zu umgehen.

Da die Beschränkungen nur für das iPhone gelten, das mit dem Apple-Account Ihres Kindes angemeldet ist, bleiben alle anderen Geräte unbeschränkt. Dazu zählen auch das iPhone eines Freundes oder ein altes iPad.

So beheben Sie das Problem

  • Prüfen Sie, welche Geräte es in Ihrem Haushalt gibt.
  • Richten Sie auf Ihrem WLAN-Router eine Kindersicherung oder Webfilter ein, damit die Limits für alle Geräte gelten.
  • Am wichtigsten ist ein offenes Gespräch, damit Ihr Kind versteht, warum es die Beschränkungen gibt.

Mythen widerlegt: Was Kinder für wirksam halten (aber nicht funktioniert)

Wahrscheinlich haben Sie schon Artikel gesehen, die ein Dutzend Möglichkeiten aufzählen, wie Kinder die iPhone-Kindersicherung umgehen können. Das klingt beunruhigend, oder?

In Wirklichkeit haben jedoch viele dieser „Umgehungsmethoden“ entweder in neueren iOS-Versionen nie funktioniert oder wurden von Apple bereits behoben. Im Folgenden finden Sie drei verbreitete Mythen, die wir unter iOS 18 getestet haben:

Mythos 1: Kinder können Datum und Uhrzeit ändern, um länger zu spielen

Möglicherweise sind Sie im Internet auf Anleitungen gestoßen, laut denen Kinder die Uhrzeit oder Zeitzone des Geräts ändern können, um die Auszeit oder App-Limits zu umgehen.

Bei unserem Test mit dem Apple-Account eines Kindes und einem neuen Gerät (iOS 18 oder neuer) funktionierte dies jedoch nicht mehr. Apple sperrt die Einstellungen für Datum und Uhrzeit automatisch, sobald Sie sich mit dem Apple-Account eines Kindes anmelden.

Das Kind kann die Zeitzone nicht mehr ändern

Mythos 2: Apps neu installieren, um Limits zurückzusetzen

Bei unserem Test stellten wir fest, dass das bestehende Bildschirmzeit-Limit weiterhin gilt, selbst wenn das Kind die gesperrte App nach Ablauf der Zeit neu installieren kann. Der Timer wird nicht zurückgesetzt.

Außerdem kann Ihr Kind keine App erneut herunterladen, sofern Sie die Kaufgenehmigung nicht manuell deaktivieren. Diese Option ist für die Accounts Ihrer Kinder automatisch aktiviert.

Mythos 3: Kinder können über das Web oder iMessage auf gesperrte Inhalte zugreifen

Ein Jugendlicher berichtete auf Reddit, wie er YouTube über die Google-Suche aufrief, nachdem die YouTube-App auf seinem iPad gesperrt worden war. Wir haben diese Methode getestet und festgestellt, dass sie unter iOS 18 nicht mehr funktioniert (Stand: April 2026).

Ein weiterer wichtiger Punkt: Bei meinem Test konnte der Videoinhalt in Messaging-Apps noch als Vorschau angezeigt werden, nachdem ich die YouTube-App auf dem iPhone des Kindes gesperrt hatte. Öffnen ließ er sich jedoch nicht. Unten sehen Sie mein Testergebnis.

YouTube lässt sich in iMessage nicht öffnen

Warum lässt sich Apples Bildschirmzeit so leicht umgehen?

Im Vergleich zu Family Link, das in Android integriert ist und das wir zuvor verwendet haben, ist Apples Bildschirmzeit anfälliger. Google Family Link sperrt beispielsweise Accounts und Änderungen an den Ortungsdiensten. Selbst das Zurücksetzen wird verhindert, wodurch Kinder die Einschränkungen auf Android-Geräten schwerer umgehen können.

Warum lässt sich Apples Bildschirmzeit also so leicht umgehen?

Nicht für die strikte Durchsetzung konzipiert
Erstens wurde Apples Bildschirmzeit nicht speziell als Kindersicherung entwickelt. Auch Erwachsene können sie zur Selbstkontrolle verwenden. Deshalb bietet sie mehr Flexibilität, etwa über die Schaltfläche „Limit ignorieren“. Kinder können diese Option missbrauchen, um ihre Nutzungszeit zu verlängern.
Viele Einstellungen sind standardmäßig nicht gesperrt
Einige wichtige Einstellungen sind standardmäßig nicht aktiviert. Dazu zählen das Festlegen eines Codes sowie das Verhindern von Accountänderungen oder Zurücksetzungen. Wenn Eltern diese Einstellungen nicht kennen oder übersehen, entstehen leicht ausnutzbare Schlupflöcher.
Das Katz-und-Maus-Spiel
Technikaffine Nutzer können bereits wenige Tage nach einem iOS-Update neue Schlupflöcher finden und verbreiten. Apple schließt sie jedoch oft erst mit der nächsten Version. Bis eine Umgehungsmöglichkeit behoben ist, kann sie unter Kindern bereits weitverbreitet sein.

Was tun, wenn die Bildschirmzeit nicht ausreicht?

Wenn Ihr Kind immer wieder Wege findet, die Bildschirmzeit zu umgehen, und Sie es leid sind, ständig neue Schlupflöcher zu schließen, ist es Zeit für andere Ansätze. Zum Beispiel:

Bei Bedarf zu einem stärkeren Tool wechseln

Wenn die integrierten Funktionen der Bildschirmzeit nicht ausreichen, können Sie Folgendes in Betracht ziehen:

  • Filterung auf Router-Ebene: Verwalten Sie alle Geräte in Ihrem Heimnetzwerk, einschließlich alter iPads, Computer oder Geräte von Freunden Ihres Kindes.
  • Kindersicherungs-Apps von Drittanbietern: Tools wie AirDroid installieren ein MDM-Profil, um Beschränkungen für das iPhone Ihres Kindes festzulegen. Dadurch lassen sie sich schwerer deinstallieren oder umgehen.

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Mehr Flexibilität ermöglichen

Wenn Sie bisher ein strenges Limit festgelegt haben, etwa keine Gerätenutzung nach 21 Uhr, können Sie Ihrem Kind 15 bis 30 zusätzliche Minuten gewähren, wenn es seine Lern- oder Haushaltsziele erreicht. Weiß Ihr Kind, dass es einen gewissen Spielraum gibt, sucht es deutlich seltener nach Schlupflöchern.

Eine Familienvereinbarung daraus machen

Wie bereits am Anfang erwähnt, umgehen viele Kinder die Kindersicherung, weil sie sich zu stark eingeschränkt fühlen. Setzen Sie sich deshalb mit Ihrem Kind zusammen und sprechen Sie darüber, ob ihm die Regeln unangenehm sind. Falls ja, passen Sie die Beschränkungen gemeinsam an.

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Wayne
Wayne
Ich bin Wayne, geboren und aufgewachsen in Deutschland, lebe im schönen Hamburg und bin jetzt SEO-Autor für AirDroid. Ich beschäftige mich seit mehr als 6 Jahren mit der SEO-Optimierung, habe ausführliche Recherchen zum Google-Algorithmus und seiner historischen Entwicklung durchgeführt und beherrsche die Bedienung des Android-Systems, sodass ich sehr hochwertige SEO-Artikel darüber schreiben kann Android-Software.
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