Nein. Diese Einstellungen gelten nur für Ihre App und verhindern nur das Anzeigen des Chats in Ihrer Chatliste, nicht das Senden oder Empfangen von Nachrichten.
Gesperrte WhatsApp Chats aus der Chatliste ausblenden – So geht’s
Viele WhatsApp-Nutzer möchten sensible oder private Unterhaltungen nicht nur sperren, sondern auch dafür sorgen, dass sie nicht mehr direkt in der normalen Chatliste angezeigt werden. WhatsApp bietet inzwischen eine offizielle Möglichkeit, genau dies zu erreichen: mit einer Kombination aus der Chatsperre-Funktion und einem Geheimcode, der gesperrte Chats völlig aus der Chatliste ausblendet. Diese Funktion erhöht die Privatsphäre und verhindert, dass jemand Ihre WhatsApp-Chats sieht, wenn er Ihr Telefon in die Hand nimmt.
- Teil 1: Was bedeutet es, gesperrte WhatsApp Chats aus der Chatliste zu verbergen?
- Teil 2: WhatsApp Chatsperre und Geheimcode – So funktioniert das Ausblenden gesperrter Chats
- Teil 3: Schritt-für-Schritt: Gesperrte Chats aus der Chatliste verbergen
- Teil 4: Versteckte gesperrte WhatsApp Chats wiederfinden – So greifen Sie darauf zu
- Teil 5: Mehr Schutz für Kinder bei WhatsApp: Wie AirDroid Kindersicherung Eltern unterstützt
- Teil 6: Wichtige Hinweise zur Nutzung versteckter und gesperrter WhatsApp Chats
- Teil 7: Häufige Fragen zu gesperrten und ausgeblendeten WhatsApp Chats
Was bedeutet es, gesperrte WhatsApp Chats aus der Chatliste zu verbergen?
Wenn Sie einen Chat in WhatsApp sperren, wird er geschützt und in einem eigenen Bereich verwaltet. Normalerweise sind diese gesperrten Chats in einer speziellen Ansicht sichtbar, wenn Sie auf der Chatliste nach unten wischen und dort den Bereich Gesperrte Chats" öffnen. Die neue Funktion geht noch einen Schritt weiter: Sie können diese gesperrten Chats so einstellen, dass sie gar nicht mehr in der Ansicht erscheinen, sondern nur noch über einen Geheimcode im Suchfeld zugänglich sind.
Das bedeutet: Wenn jemand durch Ihre Chatliste scrollt, sieht er nicht einmal den Hinweis auf das Vorhandensein gesperrter Unterhaltungen.
WhatsApp Chatsperre und Geheimcode – So funktioniert das Ausblenden gesperrter Chats
Zunächst müssen Sie verstehen, dass es zwei unterschiedliche, aber zusammenarbeitende Funktionen gibt:
- Chatsperre: Mit dieser Funktion können Sie einen Chat mit einem Passwort oder biometrischer Authentifizierung (Fingerabdruck oder Face ID) sperren, auch wenn jemand Zugang zu Ihrem Telefon hat. Diese Chats werden in einem speziellen Ordner gesammelt.
- Geheimcode + Gesperrte Chats: Mit dem Geheimcode können Sie diesen Ordner vor der normalen Chatliste verbergen, sodass er nicht mehr sichtbar ist. Wenn diese Einstellung aktiviert ist, sehen Sie lediglich eine leere Chatliste oder nur Ihre anderen Chats, bis Sie den Code eingeben.
Schritt-für-Schritt: Gesperrte Chats aus der Chatliste verbergen
Zunächst müssen Sie Chats sperren. Nachdem Sie einen oder mehrere Chats gesperrt haben, finden Sie alle gesperrten Gespräche in einem speziellen Bereich der App. Um diese Chats aus der normalen Chatliste auszublenden, aktivieren Sie zusätzlich die neue "Gesperrte Chats ausblenden"-Funktion.
Die Funktion zum Sperren und Ausblenden von Chats ist sowohl auf Android als auch auf iPhone verfügbar. Die grundlegenden Schritte zum Aktivieren sind ähnlich: Chats sperren, Geheimcode festlegen und Gesperrte Chats ausblenden aktivieren. Es kann jedoch leichte Unterschiede in der Menüführung geben, da WhatsApp-Optionen bei Android und iOS teilweise unterschiedlich benannt oder angeordnet sind.
Für Android
- Schritt 1. Öffnen Sie den Bereich Gesperrte Chats.
- Schritt 2. Tippen Sie oben auf das Drei-Punkte-Menü.
- Schritt 3. Wählen Sie Einstellungen für die Chatsperre aus.
- Schritt 4. Aktivieren Sie die Option Gesperrte Chats ausblenden.
- Schritt 5. Sie werden aufgefordert, einen Geheimcode einzugeben. Dieser Code kann aus Buchstaben, Zahlen, Emojis oder einer Kombination bestehen. Achten Sie darauf, dass Sie ihn sich gut merken.




Für iPhone
- Schritt 1. Tippen Sie auf Gesperrte Chats.
- Schritt 2. Tippen Sie oben rechts auf die Einstellungen.
- Schritt 3. Aktivieren Sie die Schaltfläche Gesperrte Chats ausblenden.



Wenn diese Funktion aktiviert ist, wird der Ordner "Gesperrte Chats" nicht mehr automatisch angezeigt, selbst wenn Sie auf der Chatliste nach unten wischen. Stattdessen müssen Sie den Geheimcode im WhatsApp-Suchfeld eingeben, um die gesperrten Chats temporär sichtbar zu machen.
Versteckte gesperrte WhatsApp Chats wiederfinden – So greifen Sie darauf zu
Wenn die gesperrten Chats einmal ausgeblendet sind, erscheinen sie nicht mehr automatisch über Gesten oder normale Navigation. Sie müssen im Suchfeld von WhatsApp den festgelegten Geheimcode eingeben. Sobald Sie dies tun, erscheint der Ordner mit den gesperrten Chats, und Sie können ihn öffnen. Ohne den Code bleibt dieser Bereich verborgen.
Diese Lösung eignet sich besonders dann, wenn Sie verhindern möchten, dass andere Personen beim Durchscrollen Ihrer Chats den Hinweis auf gesperrte Unterhaltungen sehen. Das ist hilfreich, wenn Sie etwa ein gemeinsam genutztes Gerät nutzen oder jemandem Ihr Smartphone kurz zeigen müssen.

Mehr Schutz für Kinder bei WhatsApp: Wie AirDroid Kindersicherung Eltern unterstützt
Gerade wenn Kinder oder Jugendliche WhatsApp nutzen, reicht das bloße Sperren und Ausblenden von Chats oft nicht aus, um sie umfassend zu schützen. Auch wenn WhatsApp mit der Chatsperre- und Geheimcode-Funktion einen wichtigen Schritt in Richtung Privatsphäre gemacht hat, behalten Eltern dabei nur begrenzte Kontrolle darüber, wie, wann und mit wem ihre Kinder kommunizieren.
Hier kann eine ergänzende Lösung wie AirDroid Kindersicherung sinnvoll sein. Die App unterstützt Eltern dabei, die WhatsApp-Nutzung ihrer Kinder verantwortungsvoll zu begleiten, ohne deren Alltag unnötig einzuschränken. In Kombination mit den offiziellen WhatsApp-Funktionen lassen sich zusätzliche Schutzebenen schaffen.

Mit AirDroid Kindersicherung können Eltern unter anderem festlegen, wann WhatsApp genutzt werden darf, Bildschirmzeiten begrenzen und einen besseren Überblick darüber behalten, wie intensiv Messenger-Apps verwendet werden. So lässt sich beispielsweise verhindern, dass Kinder nachts heimlich auf gesperrte oder ausgeblendete Chats zugreifen oder zu viel Zeit in privaten Unterhaltungen verbringen.
Darüber hinaus hilft die App dabei, digitale Gewohnheiten frühzeitig zu erkennen und altersgerechte Regeln für die Nutzung von WhatsApp festzulegen. Während WhatsApp selbst den Fokus auf das Verbergen einzelner Chats legt, unterstützt AirDroid Kindersicherung Eltern dabei, das Gesamtverhalten rund um Messenger-Apps besser zu verstehen und zu steuern – ein wichtiger Aspekt, wenn es um Online-Sicherheit und Medienkompetenz geht.
Wichtige Hinweise zur Nutzung versteckter und gesperrter WhatsApp Chats
- Wenn Sie den Geheimcode vergessen, müssen Sie in manchen Fällen die gesperrten Chats zurücksetzen oder die Sperre aufheben, was dazu führen kann, dass Sie den Code verlieren oder die Chats erneut sperren müssen.
- Gesperrte Chats werden weiterhin Teil Ihrer WhatsApp-Daten und Backups sein, sie werden nur aus der aktiven Chatliste ausgeblendet.
- Wenn Sie Benachrichtigungen für gesperrte Chats erhalten, kann das zum Anzeigen von Hinweisen führen, aber der Ordner bleibt verborgen, bis Sie den Geheimcode eingeben.
Fazit: Gesperrte WhatsApp Chats sicher ausblenden und Privatsphäre erhöhen
WhatsApp hat seine Chat-Sperrfunktion erweitert, indem es Nutzern ermöglicht, gesperrte Chats vollständig aus der normalen Chatliste zu entfernen. Mit der Kombination aus Sperren und dem neuen Geheimcode für versteckte Chats können Sie sicherstellen, dass Ihre sensibelsten Unterhaltungen auch für neugierige Mitnutzer Ihres Geräts nicht sichtbar sind. Über das Suchfeld und den zuvor eingerichteten Code können Sie diese Chats bei Bedarf schnell wieder öffnen.
Häufige Fragen zu gesperrten und ausgeblendeten WhatsApp Chats
Ja. Sobald Sie die Funktion aktiviert haben, werden alle gesperrten Chats gemeinsam ausgeblendet, bis Sie den Geheimcode eingeben.
Wenn Sie die Option aktiviert haben, erscheint der Ordner nicht in Ihrer Chatliste und andere sehen keine Hinweise darauf.
In der Regel ist die Geheimcode-Funktion auf Mobilgeräten aktiv. Die Desktop-Version kann andere Einschränkungen haben.


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