8 Google-Family-Link-Alternativen im Vergleich (2026)

Wayne Update am Sep 28, 2026 Abgelegt unter: Kindersicherung

Google Family Link ist für viele Familien ein sinnvoller, kostenloser Einstieg in die Kindersicherung. Auf Android-Geräten und Chromebooks lassen sich damit unter anderem App-Freigaben, Bildschirmzeiten, Standortfunktionen und Einschränkungen für Google-Dienste verwalten. Wenn diese Grundfunktionen ausreichen, müssen Sie nicht zwingend wechseln.

Eine Alternative wird vor allem dann interessant, wenn das Kindergerät ein iPhone ist, in der Familie verschiedene Betriebssysteme genutzt werden oder Sie Funktionen benötigen, die Family Link nicht abdeckt – etwa differenziertere Webfilter, geräteübergreifende Regeln oder ausführlichere Aktivitäts- und Standortinformationen.

Die wichtigste Erkenntnis vorweg: Eine pauschal beste Alternative gibt es nicht. Entscheidend sind zuerst das Gerät des Kindes und anschließend die ein oder zwei Aufgaben, die die Lösung zuverlässig erfüllen soll.

Kurzantwort: Welche Alternative passt zu welchem Bedarf?

Redaktioneller Hinweis:

AirDroid veröffentlicht diesen Ratgeber und bietet mit AirDroid Parental Control selbst eine der verglichenen Lösungen an. Deshalb nennen wir auch Fälle, in denen Family Link oder ein anderes Produkt besser passt, legen wichtige Plattformgrenzen offen und stützen Funktionsangaben auf praktische Prüfungen sowie aktuelle Herstellerinformationen.

Wann lohnt sich eine Alternative zu Google Family Link?

Family Link ist besonders stark im Google-Ökosystem. Die Eltern-App kann zwar auch auf einem iPhone verwendet werden, die umfassende Aufsicht über ein Kindergerät funktioniert laut Google jedoch auf Android-Geräten und Chromebooks – nicht auf einem iPhone, iPad, Windows-PC oder Mac. Diese Unterscheidung wird häufig missverstanden: Ein Elternteil mit iPhone kann das Android-Gerät des Kindes verwalten; das Kinder-iPhone selbst wird dadurch nicht vollständig beaufsichtigt.

Eine Alternative kann sinnvoll sein, wenn Sie:

  • geräteweite Regeln auf dem iPhone oder iPad des Kindes benötigen;
  • Android- und iOS-Kindergeräte in einer Oberfläche verwalten möchten;
  • Windows, Mac, Xbox, Kindle Fire oder mehrere Gerätetypen einbeziehen müssen;
  • Webfilter und Zeitpläne außerhalb des Google-Ökosystems brauchen;
  • detailliertere Berichte oder einen längeren Standortverlauf wünschen;
  • einen geschützten Surfraum statt einer vollständigen Geräteüberwachung suchen.

Wenn Ihr Kind ausschließlich Android oder ein Chromebook nutzt und Sie vor allem App-Freigaben, einfache Zeitlimits und Standortfunktionen benötigen, bleibt Family Link häufig die naheliegendste kostenlose Lösung. Google erläutert die unterstützten Kindergeräte in seiner Family-Link-Geräteübersicht.

So haben wir die Family-Link-Alternativen verglichen

Für die Aktualisierung wurde Family Link zunächst als gemeinsame Ausgangsbasis geprüft. Als Kindergeräte dienten ein Google Pixel 7 mit Android 17 und ein iPhone 14 mit iOS 18.7; die Verwaltung erfolgte über ein iPhone 17 mit iOS 26. Auf Android wurden unter anderem ein tägliches Zwei-Stunden-Limit, eine App-Sperre für Roblox, eine Auszeit von 21:00 bis 7:00 Uhr, der Chrome-Webfilter und die Standortabfrage getestet.

Im Test griffen App-Sperre und Auszeit wie vorgesehen. Fünf Testseiten mit nicht jugendfreien Inhalten wurden blockiert, während drei Bildungsseiten aus der Kontrollgruppe erreichbar blieben. Der Gerätestandort wurde innerhalb weniger Sekunden aktualisiert. Auf dem Kinder-iPhone ließen sich dagegen lediglich ausgewählte Einstellungen des beaufsichtigten Google-Kontos und einiger Google-Dienste verwalten; geräteweite iOS-App-Sperren, iPhone-Auszeiten und die Standortmeldung des iPhones standen über Family Link nicht zur Verfügung.

Die Alternativen wurden – soweit technisch möglich – auf denselben Kindergeräten eingerichtet und anhand derselben Kernaufgaben verglichen. Zusätzlich wurden am 24. September 2026 die offiziellen Angaben zu Kompatibilität, Funktionen, Tarifen und Support geprüft.

Im Mittelpunkt standen sechs Fragen:

  1. Welche Kindergeräte lassen sich tatsächlich verwalten?
  2. Welchen konkreten Mehrwert bietet die Lösung gegenüber Family Link?
  3. Welche Funktionen unterscheiden sich zwischen Android und iOS?
  4. Wie viele Kinder oder Geräte deckt ein Tarif ab?
  5. Gibt es eine kostenlose Version oder Testphase?
  6. Welche Einschränkung sollten Familien vor der Installation kennen?

Unsere ausführlichen Kriterien zu Datenschutz und Transparenz, Einrichtung, Kernfunktionen, Kompatibilität, Umgehungsschutz, Preis-Leistungs-Verhältnis und Support finden Sie unter So testet AirDroid Apps zur Kindersicherung. Die Gewichtungen dienen als Orientierung; wir errechnen in diesem Vergleich bewusst keine scheinexakte Gesamtnote.

Google-Family-Link-Alternativen im Überblick

AlternativeBesonders geeignet fürUnterstützte KindergeräteMehrwert gegenüber Family LinkWichtigste Einschränkung
AirDroid Parental ControlFamilien mit Android und iPhone; mehr Kontext auf AndroidAndroid, iPhone, iPadPlattformübergreifende Verwaltung, Web-Dashboard, detailliertere Android-FunktionenErweiterte Überwachungsfunktionen sind überwiegend Android vorbehalten
Apple BildschirmzeitReine Apple-FamilieniPhone, iPad, MacIntegrierte Apple-Regeln für Apps, Käufe, Kommunikation und InhalteKeine Android-Unterstützung und keine gemeinsame Plattformoberfläche
QustodioFamilien mit vielen BetriebssystemenAndroid, iOS, Windows, Mac, Chromebook, Kindle FireBreite Filter-, Zeit-, Berichts- und StandortfunktionenFunktionsumfang und Einrichtung unterscheiden sich je nach System und Tarif
Microsoft Family SafetyWindows- und Xbox-HaushalteWindows, Xbox, ausgewählte Android-FunktionenGeräte- und Spielelimits im Microsoft-ÖkosystemWebfilter funktionieren nur mit Microsoft Edge; iOS-Kindergeräte sind kaum abgedeckt
Norton FamilyViele Windows-, Android- und iOS-GeräteWindows, Android, iPhone, iPadSchulzeit, Web-, Such- und Videoberichte sowie großzügige GeräteabdeckungKein Schutz für ein Kindergerät mit macOS; mobile Funktionen sind browserabhängig
Salfeld KindersicherungDeutschsprachige Familien mit Windows und AndroidWindows, AndroidDetaillierte Zeitlimits, Webfilter, Berichte und BonuszeitKeine Kindersicherung für iPhone oder iPad
JusProgKostenloser Web- und JugendschutzfilterWindows, Android, iOS, macOS/DNS-LösungenAnerkannte, kostenlose Filterung nach AltersstufenKein vollständiger Ersatz für App-Limits, Standort und Geräteverwaltung
fragFINNJüngere Kinder, die in einem geschützten Surfraum startenAndroid, iOS, Fire OSKostenloser Browser mit redaktionell geprüften KinderseitenKeine umfassende Kindersicherungs-App für das gesamte Gerät

1AirDroid Parental Control – für Android und gemischte Mobilgeräte

Geeignet für: Familien, die mehr Kontext zur Nutzung eines Android-Kindergeräts benötigen oder Android- und iOS-Kindergeräte über eine gemeinsame Elternoberfläche verwalten möchten.

AirDroid Parental Control kommt vor allem dann infrage, wenn ein einfaches Gesamtlimit nicht genügt. Eltern können etwa unterschiedliche Auszeiten anlegen, einzelne Apps oder App-Gruppen zeitlich begrenzen und notwendige Apps weiterhin zulassen. Hinzu kommen Standortfunktionen und eine Verwaltung über Eltern-App oder Web-Dashboard.

Der Funktionsumfang hängt deutlich vom Betriebssystem des Kindergeräts ab. Grundlegende Regeln für Bildschirmzeit, Apps, Webzugriff und Standort stehen laut aktueller AirDroid-Kompatibilitätsübersicht auf Android und iOS zur Verfügung. Funktionen wie Bildschirmspiegelung, Remote-Kamera oder Umgebungs-Audio sind dagegen Android vorbehalten.

AirDroid Parental Control

Stärken gegenüber Family Link:

  • gemeinsame Verwaltung unterstützter Android- und iOS-Kindergeräte;
  • Elternzugriff per Android-App, iPhone-App oder Webbrowser;
  • differenziertere Geräte- und Standortinformationen, insbesondere unter Android.

Einschränkungen:

  • die markantesten Überwachungsfunktionen stehen nicht auf jedem Betriebssystem zur Verfügung;
  • die Einrichtung erfordert mehr Berechtigungen als eine systemeigene Lösung;
  • Kamera-, Audio-, Nachrichten- und Standortfunktionen sollten nur transparent, verhältnismäßig und im Einklang mit geltendem Recht eingesetzt werden.

Kostenmodell: Kostenlose Testmöglichkeit, anschließend kostenpflichtiges Abonnement. Preise und Geräteanzahl können je nach Region und Tarif variieren.

Fazit: Eine prüfenswerte Option, wenn das Hauptgerät des Kindes Android nutzt oder mehrere mobile Betriebssysteme in einer Oberfläche zusammengeführt werden sollen. Für eine reine Apple-Familie mit einfachen Zeit- und Inhaltsregeln ist Apple Bildschirmzeit meist unkomplizierter.

2Apple Bildschirmzeit – die kostenlose Wahl für iPhone und iPad

Geeignet für: Familien, in denen Eltern und Kinder Apple-Geräte verwenden und vor allem systemnahe Regeln benötigen.

Bildschirmzeit ist in iPhone, iPad und Mac integriert. Über die Familienfreigabe lassen sich Auszeiten, App-Limits, Kaufanfragen, Inhalts- und Datenschutzbeschränkungen sowie Kommunikationsregeln verwalten. Apple bietet außerdem eine Kommunikationssicherheit, die auf dem Gerät vor möglicherweise sensiblen Bildern und Videos warnen kann.

Apple Screen-Time

Stärken gegenüber Family Link:

  • direkte Integration in iOS, iPadOS und macOS;
  • keine zusätzliche Kindersicherungs-App und kein separates Abonnement erforderlich;
  • Apple-spezifische Regeln für Käufe, Kommunikation, Inhalte und Datenschutz.

Einschränkungen:

  • keine Verwaltung von Android-Kindergeräten;
  • keine einheitliche Oberfläche für gemischte Apple-/Android-Familien;
  • kein Einblick in gewöhnliche Unterhaltungen in sozialen Netzwerken.

Kostenmodell: Kostenlos auf unterstützten Apple-Geräten.

Fazit: Wenn das Kindergerät ein iPhone oder iPad ist und systemeigene Regeln ausreichen, sollten Sie Bildschirmzeit testen, bevor Sie ein kostenpflichtiges Produkt abonnieren.

3Qustodio – breite Kindersicherung für viele Plattformen

Geeignet für: Familien, die Smartphones, Computer, Chromebooks oder Kindle-Fire-Tablets gemeinsam verwalten möchten.

Qustodio unterstützt laut aktueller Download- und Kompatibilitätsseite Android, iPhone/iPad, Windows, Mac, bestimmte Chromebooks und Kindle Fire. Zum Funktionsumfang gehören – abhängig von Plattform und Tarif – Webfilter, App- und Spielelimits, Routinen, Aktivitätsberichte, Standortfunktionen und das Pausieren des Internetzugangs.

Stärken gegenüber Family Link:

  • deutlich breitere Geräteabdeckung;
  • klassische Kindersicherungsfunktionen in einer gemeinsamen Oberfläche;
  • mehr Berichts- und Filteroptionen in den kostenpflichtigen Tarifen.

Einschränkungen:

  • nicht alle Funktionen arbeiten auf Android und iOS identisch;
  • erweiterte Regeln und Kommunikationsfunktionen sind an höhere Tarife oder zusätzliche Einrichtungsschritte gebunden;
  • vor dem Kauf sollte geprüft werden, ob die benötigte Funktion auf dem konkreten Kindergerät unterstützt wird.

Kostenmodell: Begrenzte kostenlose Nutzung und kostenpflichtige Tarife; genaue Preise und Geräteanzahl regional prüfen.

Fazit: Ein guter Allround-Kandidat für Familien mit mehreren Gerätetypen. Wer nur ein iPhone oder ein Android-Gerät mit einfachen Regeln verwalten möchte, findet mit den systemeigenen Lösungen eine schlankere Alternative.

4Microsoft Family Safety – für Windows und Xbox

Geeignet für: Kinder, die einen Windows-PC, eine Xbox und ein Microsoft-Konto intensiv nutzen.

Microsoft Family Safety ermöglicht Zeitpläne für Windows- und Xbox-Geräte sowie Limits für Apps und Spiele auf Windows, Xbox und Android. Aktivitätsberichte und Altersfreigaben im Microsoft Store ergänzen die Funktionen. Web- und Suchfilter greifen jedoch nur in Microsoft Edge; dafür können andere Browser blockiert werden.

Stärken gegenüber Family Link:

  • passende Regeln für Windows-PCs und Xbox-Konsolen;
  • App- und Spielelimits im Microsoft-Ökosystem;
  • Verwaltung über das Microsoft-Konto und die Eltern-App.

Einschränkungen:

  • geräteweite Bildschirmzeit auf Mobilgeräten gilt nur für Android;
  • Webfilter sind an Edge gebunden;
  • für ein iPhone des Kindes ist der Nutzen stark begrenzt.

Kostenmodell: Die Kernfunktionen sind kostenlos; einzelne Microsoft-Familiendienste können Teil von Microsoft 365 sein.

Fazit: Die naheliegende kostenlose Wahl für einen Microsoft-zentrierten Haushalt. Auf dem Smartphone des Kindes kann zusätzlich eine systemeigene oder plattformübergreifende Lösung nötig sein.

5Norton Family – für viele Kindergeräte

Geeignet für: Größere Familien, die Web-, Such-, Video-, App- und Schulzeitregeln für mehrere Geräte benötigen.

Norton Family unterstützt Kindergeräte mit Windows, Android, iOS und iPadOS. Die Funktionen unterscheiden sich nach Betriebssystem. Web-, Such-, Zeit- und Videofunktionen sind breit verfügbar; die App-Verwaltung ist unter anderem auf Android und Windows ausgerichtet. Für mobile Webberichte empfiehlt Norton die Nutzung unterstützter Browser.

Stärken gegenüber Family Link:

  • Windows-Unterstützung und Verwaltung vieler Geräte;
  • Schulzeit-Modus sowie Such- und Videoaktivitätsberichte;
  • 30-tägige Testphase laut Norton-Funktionsübersicht

Einschränkungen:

  • keine Installation als Kinderschutz auf einem Mac;
  • App- und Browserfunktionen unterscheiden sich je nach Betriebssystem;
  • Kommunikationsfunktionen sollten nicht pauschal angenommen werden: Norton weist darauf hin, dass SMS-Überwachung und Anrufblockierung unter Android derzeit deaktiviert sind.

Kostenmodell: Kostenpflichtiges Abonnement nach der Testphase; regionale Preise und Verlängerungskonditionen prüfen.

Fazit: Interessant, wenn die Zahl der Geräte wichtiger ist als eine identische Funktionsliste auf jedem Betriebssystem. Familien mit Kinder-Macs sollten eine andere Lösung wählen.

6Salfeld Kindersicherung – für Windows und Android aus Deutschland

Geeignet für: Deutschsprachige Familien, die Windows-PCs und Android-Geräte mit detaillierten Zeit- und Webregeln verwalten möchten.

Salfeld kombiniert Geräte-, App-, Programm- und Website-Limits mit Webfiltern, Berichten und einer Bonuszeit-Funktion. Einstellungen lassen sich über ein Webportal oder die Elternansicht verwalten. Nach Angaben des Anbieters sind die Android- und Windows-Funktionen weitgehend vergleichbar; Unterschiede werden in der Dokumentation ausgewiesen.

Stärken gegenüber Family Link:

  • umfangreiche Zeit- und Webregeln für Windows und Android;
  • gemeinsames Zeitbudget über mehrere Geräte möglich;
  • deutschsprachige Dokumentation und Supportumgebung.

Einschränkungen:

  • keine Kindersicherung für ein iPhone oder iPad;
  • der Android-Webfilter ist laut Anbieter auf Chrome ausgerichtet;
  • die Einrichtung ist umfangreicher als bei einer integrierten Betriebssystemfunktion.

Kostenmodell: 30 Tage kostenlos testbar, anschließend kostenpflichtige Lizenz.

Fazit: Eine relevante deutsche Alternative für Windows-/Android-Haushalte. Für gemischte Familien mit iPhone-Kindergeräten ist sie keine vollständige Lösung.

7JusProg – kostenloser Webfilter mit deutschem Jugendmedienschutz-Fokus

Geeignet für: Familien, die vor allem einen kostenlosen, altersgerechten Surfraum benötigen.

JusProg ist eine Filterlösung des gemeinnützigen JusProg e. V. und nach eigenen Angaben als Jugendschutzprogramm gesetzlich anerkannt. Angebote gibt es für Windows, Android, iOS sowie über Browser- oder DNS-Lösungen für weitere Geräte. Im Mittelpunkt steht die Filterung nicht altersgerechter Webinhalte – nicht die vollständige Verwaltung des gesamten Geräts.

Stärken gegenüber Family Link:

  • kostenlos und ohne Registrierung nutzbar;
  • deutscher Jugendmedienschutz-Fokus;
  • mehrere Wege für Browser, Mobilgeräte und Netzwerke.

Einschränkungen:

  • kein vollwertiger Ersatz für App-Limits, Standortverfolgung oder Aktivitätsberichte;
  • Funktionsweise und Abdeckung unterscheiden sich je nach Plattform und Installationsart;
  • für eine umfassende Geräteverwaltung kann eine zusätzliche Lösung erforderlich sein.

Kostenmodell: Für Eltern kostenlos; einzelne Zusatzvarianten können einen erweiterten Funktionsumfang haben.

Fazit: Eine gute Ergänzung, wenn der Schutz beim Surfen im Vordergrund steht. Als alleinige Family-Link-Alternative eignet sich JusProg nur, wenn Zeit-, App- und Standortregeln nicht benötigt werden.

8fragFINN – geschützter Browser für jüngere Kinder

Geeignet für: Kinder im Grundschulalter, die mit einer überschaubaren Auswahl geprüfter Websites ins Internet starten sollen.

Die fragFINN-App stellt einen geschützten Browser und eine kindgerechte Suchumgebung bereit. Nach Angaben von fragFINN umfasst der Surfraum mehrere Tausend redaktionell geprüfte Websites und ist für Android, iOS und Fire OS verfügbar.

Stärken gegenüber Family Link:

  • einfacher, kindgerechter Surfraum statt komplexer Filterregeln;
  • redaktionell geprüfte Websites und kindgerechte Suchfunktion;
  • kostenlos auf mehreren mobilen Plattformen verfügbar.

Einschränkungen:

  • kontrolliert nicht das gesamte Gerät;
  • keine umfassenden App-Limits, Standortfunktionen oder Nutzungsberichte;
  • für ältere Kinder und einen offenen Webzugang kann der geschlossene Ansatz zu eng sein.

Kostenmodell: Kostenlos.

Fazit: Sinnvoll als erster Browser für jüngere Kinder. Für eine vollständige Geräteverwaltung muss fragFINN mit Betriebssystemregeln oder einer anderen Kindersicherung kombiniert werden.

Welche Family-Link-Alternative sollten Sie wählen?

Beginnen Sie nicht mit der längsten Funktionsliste, sondern mit dem Hauptgerät des Kindes und Ihrem wichtigsten Ziel:

  • Nur Android oder Chromebook, Budget null: Bleiben Sie zunächst bei Family Link, sofern keine entscheidende Funktion fehlt.
  • Nur iPhone/iPad, kostenlose Systemlösung gewünscht: Nutzen Sie Apple Bildschirmzeit.
  • Android-Kindergerät, mehr Geräte- und Standortkontext nötig: Prüfen Sie AirDroid Parental Control.
  • Mehrere Kindergeräte mit unterschiedlichen Betriebssystemen: Vergleichen Sie AirDroid, Qustodio und Norton anhand Ihrer drei Muss-Funktionen. Gehen Sie nicht davon aus, dass Android- und iOS-Funktionen identisch sind.
  • Windows und Xbox stehen im Mittelpunkt: Microsoft Family Safety passt am besten zum Ökosystem.
  • Windows und Android, deutschsprachiger Anbieter wichtig: Salfeld ist eine naheliegende Option.
  • Kostenloser Webfilter statt umfassender Überwachung: JusProg ist dafür geeigneter als eine überladene Komplettlösung.
  • Jüngeres Kind braucht einen geschützten Start ins Web: fragFINN bietet den klarsten Surfraum.
  • Zahlen Sie nicht für zehn Zusatzfunktionen, wenn Sie lediglich eine verlässliche Abendregel benötigen. Entscheiden Sie sich umgekehrt nicht allein wegen eines kostenlosen Tarifs, wenn die Lösung das tatsächlich genutzte Kindergerät nicht verwalten kann.

    Fazit

    Google Family Link bleibt ein starker kostenloser Ausgangspunkt für Android- und Chromebook-Familien. Ein Wechsel lohnt sich erst, wenn eine konkrete Grenze im Alltag stört.

    Für ein Kinder-iPhone ist Apple Bildschirmzeit die einfachste kostenlose Lösung. Microsoft Family Safety passt zu Windows und Xbox, Salfeld zu deutschsprachigen Windows-/Android-Haushalten, JusProg zu einem kostenlosen Webfilter und fragFINN zu einem geschützten Browser für jüngere Kinder. Qustodio und Norton decken viele Gerätetypen ab, bringen aber plattformabhängige Unterschiede mit.

    AirDroid Parental Control ist insbesondere für ein Android-Kindergerät oder eine Familie mit Android- und iOS-Mobilgeräten relevant. Die tieferen Überwachungsfunktionen sind jedoch überwiegend Android vorbehalten und sollten transparent eingesetzt werden.

Häufige Fragen zu Google-Family-Link-Alternativen

Was ist die beste kostenlose Alternative zu Google Family Link?
Wayne
Wayne
Für ein iPhone oder iPad des Kindes ist Apple Bildschirmzeit der beste kostenlose Ausgangspunkt. Für Windows und Xbox bietet Microsoft Family Safety passende Grundfunktionen. Geht es hauptsächlich um einen kostenlosen Webfilter, ist JusProg eine deutsche Alternative. Auf Android und Chromebook kann Family Link selbst weiterhin die sinnvollste kostenlose Lösung sein.
Funktioniert Google Family Link auf dem iPhone des Kindes?
Wayne
Wayne
Die Family-Link-Eltern-App ist für iOS verfügbar. Damit kann ein Elternteil ein unterstütztes Android- oder Chromebook-Gerät des Kindes verwalten. Die meisten Family-Link-Aufsichtsfunktionen gelten jedoch nicht für ein iPhone oder iPad als Kindergerät.
Welche Alternative eignet sich für Android und iPhone in einer Familie?
Wayne
Wayne
AirDroid Parental Control und Qustodio verwalten unterstützte Android- und iOS-Kindergeräte über eine gemeinsame Oberfläche. Norton Family deckt ebenfalls Android und iOS ab. Vergleichen Sie die benötigten Einzelfunktionen, da iOS systembedingt häufig weniger tiefe Eingriffe erlaubt als Android.
Können Kindersicherungs-Apps WhatsApp- oder Social-Media-Nachrichten lesen?
Wayne
Wayne
Das hängt stark von Betriebssystem, App, Berechtigungen und Installationsart ab. Besonders unter iOS sind direkte Zugriffe eingeschränkt. Prüfen Sie die offizielle Funktionsmatrix für das konkrete Kindergerät und behandeln Sie pauschale Aussagen wie „überwacht alle Nachrichten“ mit Vorsicht.
Kann ein Kind eine Kindersicherungs-App umgehen?
Wayne
Wayne
Keine Lösung ist unter allen Bedingungen unüberwindbar. Deinstallation, geänderte Berechtigungen, ein zweites Benutzerkonto, VPN-Verbindungen, alternative Browser oder Betriebssystem-Updates können Schutzregeln beeinflussen. Testen Sie deshalb die wichtigsten Regeln nach der Einrichtung und nach größeren Updates erneut.
Sollte ich Family Link und eine zweite Kindersicherung parallel verwenden?
Wayne
Wayne
Vorübergehend kann das beim Wechsel sinnvoll sein. Dauerhaft sollten Sie doppelte VPN-, Filter-, Bedienungshilfe- oder Geräteverwaltungsprofile vermeiden, weil sie zu widersprüchlichen Regeln führen können. Lassen Sie beide Systeme nur so lange parallel laufen, bis die neue Konfiguration geprüft ist.
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Wayne
Wayne
Ich bin Wayne, geboren und aufgewachsen in Deutschland, lebe im schönen Hamburg und bin jetzt SEO-Autor für AirDroid. Ich beschäftige mich seit mehr als 6 Jahren mit der SEO-Optimierung, habe ausführliche Recherchen zum Google-Algorithmus und seiner historischen Entwicklung durchgeführt und beherrsche die Bedienung des Android-Systems, sodass ich sehr hochwertige SEO-Artikel darüber schreiben kann Android-Software.
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